Zum Inhalt springen

Feministisch morden stellt die durchaus interessante Frage, warum wir stetig versuchen, den Feminismus als eine pazifistische und friedliche Bewegung zu labeln und lenkt den Blick auf Gewalt als Mittel des feministischen Widerstands und notwendiges Mittel zum Überleben.“

Jenny
Buchbloggerin @jennyrosalesen

Der Feminismus tut niemandem etwas zuleide? Und Feminist*innen hassen keine Männer? Die baskische Aktivistin IRENE ergründet Gefühle, die Frauen im Patriarchat nicht zustehen. IRENE erzählt Geschichten von Frauen, die sich gegen patriarchale Gewalt schließlich auch gewaltsam gewehrt haben: wütende Frauen. Frauen, die ihre Peiniger getötet haben. Frauen, die militant gegen das Patriarchat kämpfen. Frauen, die Terroristinnen genannt werden. Ihre Porträts werfen die Frage neu auf, wie weit ein friedlicher Feminismus eine soziale Ordnung aufrütteln kann, die selbst nicht friedlich ist.

Feministisch morden
Kleine Abhandlung über antipatriarchale Gewalt
Irene
unrast Verlag 2025
104 Seiten, 12€
ISBN: 978-3-89771-420-5