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Verständlich machen, was fehlt: Wie Comics Wissenslücken sichtbar schließen

Leipziger Buchmesse 2026
Schwarzes Sofa (Halle 1, A501/C500)

Vom Leben gezeichnet?! Die Frau als Mensch, Planet Elmar und Das Ende der Unversehrtheit

Wie können Comics gesellschaftliche Wissenslücken sichtbar machen?

Die drei Bücher dieses Panels verknüpfen Forschung, Erfahrung und Illustration zu neuen, zugänglichen Formen des Verstehens. Sie erzählen von Körpern, Diagnosen und Geschichte. Und davon, wie Wissen entsteht, geteilt und manchmal übersehen wird.

Ulli Lusts Die Frau als Mensch blickt auf die Anfänge der Kunst und zeigt, dass Empathie und Zusammenarbeit das Überleben unserer Spezies sicherten – nicht Konkurrenz.

Wiebke Bolduans Planet Elmar erkundet das Ringen um Selbstverständnis und Identität auf dem autistischen Spektrum. Eine Geschichte über Wahrnehmung, Maskierung und Befreiung.

Das Ende der Unversehrtheit von Dr. med. Bärbel Grashoff und Marie Luisa Kerkhoff verbindet Medizin und Erfahrung: eine Graphic Novel über Brustkrebs, Wissen und Selbstermächtigung.

Gemeinsam zeigen sie, wie Comics Leerstellen in Medizin, Geschichte und Alltagskultur füllen, wie sie Komplexität übersetzen – und warum sie zu einem wichtigen Werkzeug für gesellschaftliche Aufklärung geworden sind.