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»blues in schwarz weiss« – Ein Abend für die Lyrikerin May Ayim (1960–1996)

M.Bassy e.V., Schlüterstraße 80, 20146 Hamburg

»Ich schreibe Liebesgedichte, ich schreibe ernste, politische Gedichte, ich schreibe Gedichte, wo mir einfach gefällt, dass es Doppeldeutigkeiten, Unklarheiten in der Sprache gibt – ich habe eine ganz große Vielfalt von Gedichten.« (May Ayim)

Wir widmen diesen Abend der afrodeutschen Lyrikerin und Aktivistin May Ayim, die 1960 in Hamburg geboren wurde und im August 1996 in Berlin gestorben ist. Sie war Mitbegründerin der afrodeutschen Frauenbewegung und gab den Sammelband »Farbe bekennen. Afro-deutsche Frauen auf den Spuren ihrer Geschichte« (1986) mit heraus. Anlässlich ihres 30. Todestages wollen wir die herausragende und engagierte Literatin und ihr bis heute lebendiges Werk erinnern und feiern.

Audre Lorde und May Ayim auf dem Winterfeldmarkt in Berlin-Schöneberg, 1991
© Dagmar Schultz, FU Berlin, UA, V/N-2/34

Eröffnet wird der Abend mit einer Laudatio von Jeannette Oholi und der Vorführung des Mitschnitts eines Auftritts von May Ayim: 1995 performte sie im Frankfurter Römer sechs Gedichte aus ihrem ersten Lyrikband »blues in schwarz weiss«. Im Anschluss sprechen Jeannette Oholi und Meryem Choukri über Ayims Lyrik und Leben – und über die Räume und Resonanzen Schwarzer deutscher Literatur heute. Denn May Ayim ist bis heute unüberhörbar. Begleitend zur Veranstaltung erscheint ein Plakat mit der Laudatio und Gedichten von May Ayim, gestaltet von der Edition Zweifel .

Eintritt: Spende
Bitte reservieren via: reservation@m-bassy.org

Der Abend wird mit Support von M.Bassy e.V. realisiert. Wir danken der Abteilung Literatur der Behörde für Kultur und Medien in Hamburg für die finanzielle Unterstützung der Veranstaltung. Und wir danken Dagmar Schultz und dem FU Archiv für die freundliche Genehmigung zur Verwendung der Fotos aus dem Nachlass von May Ayim. Den Büchertisch betreut die Buchhandlung im Literaturhaus.